#9 Katrin, Fantasy-Roman Autorin

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #9 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Die  Braunschweigerin Katrin war für euch bei uns im Studio zu Gast. Sie schreibt gerade an ihrer mehrteiligen Fantasy-Saga. Dabei ist das für sie Spannende vor allem die Entwicklung der Charaktere, wie und warum sie ihre Entscheidungen treffen, und wie sich ihr Verhalten auf das große Ganze auswirken. Sie geht dabei gerne ganz nah ran, und setzt die individuelle Geschichte und Situation dann wieder in Relation zur übergeordneten Handlung. Zudem beschreibt sie die einzelnen Szenen kleinstteilig, wie mit einer Lupe.

Wir haben erfahren, dass die Planung der Geschichte über mehrere Jahre Katrin Raum für Entwicklung  gibt – sowohl die ihrer handelnden Personen, als auch für die historische und politische Entwicklung.

Mit etwa 8 Jahren begann Katrin Geschichten zu schreiben. Erst Pferdegeschichten und Geschichten über Ballett. Mit etwa 15 Jahren begann sie ihre Phantasiegeschichten. Die Romane sind keine Wiederholungen der Geschichte, sondern der Roman begleitet die Charaktere in ihrer Entwicklung über die ganze Zeit und wir erfahren welche Karrieren sie machen.  Dabei darf die Welt ruhig etwas schmuddelig  und phantasiereich sein. Essentielle und existenzielle Konflikte sind dabei erwünscht. Hat die Geschichte anfangs noch unmagisch begonnen, so wird sie im Laufe der Entwicklung immer bunter. Katrin mag es, Bilder zu erzeugen,  die nicht klischeebelastet sind.

Katrin schreibt hauptsächlich für sich. Die Tätigkeit des Schreibens ist ihr Hobby und auch wichtig für sie. Ihre Liebe gehört, als studierte Literaturwissenschaftlerin, der Literatur.

3 Fragen aus dem Glas der Wahrheit hat Katrin gezogen

  1. Gibt es weitere Kunstformate in denen du dich gerne ausprobieren möchtest?
  2. Wie gehst du mit Scheitern um? Ein Beispiel
  3. Hast du ein Vorbild?

Ihr könnt auf die Antworten neugierig sein.  Vor allem Katrins Antwort auf Frage 3 hat mich persönlich überrascht.

Wer aus dem Glas der Wahrheit einen Zettel zieht, darf auch eine Frage von sich mitbringen. Katrins Frage: Was würde sich an deiner Kunst verändern wenn du auf einmal kein Publikum hättest?  Die Antwort gibt sie uns auch dazu. Ihr könnt gespannt sein.

Mitbringsel des Monats

Im Gepäck für euch hat Katrin eine inspirierende Idee, wie ihr euren Urlaub kreativ gestalten könnt, denn Katrin hat mit ihren engsten Freundinnen durch Schreibwochenenden einen ganz besonderen Weg gefunden die Freizeit kreativ zu nutzen. Sie treffen sich für ein paar Tage um gemeinsam ein eigenes Projekt zu schreiben und sich darüber auszutauschen. Das Thema wird geplant, Ideen notiert, ein Exposée erstellt und ein Szenenplan, so arbeitet Katrin. Der Spaß an der Sache ist, sich auszuleben und der Phantasie freien Lauf lassen zu können. Dabei schöpfen sich neue literarische Figuren wie von selbst. Der gemeinsame Austausch, sowohl privat als auch schriftstellerisch, ist sehr entspannend, wohltuend und fördert das eigene Talent.

Outtakes

Ohne die Outtakes hätten wir nie Katrins Motto für die literarischen Wochenenden erfahren:

  1. 3 Frauen – 3 Romane – ein voller Kühlschrank.
  2. Zudem hat sie noch ein anderes Motto: Empfindlichkeiten kann man sich leisten.

Auf die Frage, ob sie sich als Künstler definiere sagt sie: „Nein. Als Handwerker.“

Ich habe mich gefreut euch von der Radiosendung mit Katrin berichten zu dürfen und auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bekommen zu haben.

Es hat euch hoffentlich etwas neugierig auf die Sendung gemacht. Einschalten lohnt sich!

XOXO

~wortrose~

Playlist

#1 Reptile Expression – “After Midnight”

#2 Brianna Perry – “Ghetto Dance”

#3 Bear McCreary – “Apocalypse”

#4 Mattafix – “Big City Life”

#5 Natasha Bedingfield – “Purple Rain (Prince Cover)”

#6 Grace Potter & The Nocturnals – “Why don’t you love me? (Beyoncé Cover)”

#7 Die Fantastischen Vier – “Krieger”

#8 Jack Garratt – “Water”

#9 Bebe Rexha – “Me, Myself, and I”

#10 Dale Schacker – “Saber Rider Theme”

 

#8 Anja Lindig von „TrauerHaut: Das Tattoo in der Trauer“

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #8 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Anja Lindig war für euch bei uns im Hörfunkstudio zu Gast. Sie ist Psychologin und hat sich auch schon in der Schauspielerei ausprobiert. Im Gepäck dabei hat die Wahl-Hamburgerin für euch ihr Projekt TrauerHaut – das Tattoo in der Trauer. Diese Kunstausstellung ist aus Anjas Abschlussarbeit für ihre Weiterbildung zur Trauerbegleiterin entstanden. Für diese Arbeit hat sie sich theoretisch mit der Verbindung zwischen Tattoos und Trauer auseinandergesetzt und hat Interviews mit Personen geführt, die sich in Erinnerung an eine verstorbene Person aus dem persönlichen Umfeld tätowieren ließen.

Mitbringsel des Monats

In Anjas Wanderausstellung sind Schwarz-Weiß-Fotos der Tattoos und ihrer Träger zu sehen,  daneben sind Auszüge aus den Interviews  zu lesen. Dadurch bekommt man einen Eindruck über die besondere Bedeutung des Trauertattoos als einem Symbol, das man nicht ablegen kann. – So beschreiben viele der Interviewten, dass der oder die Verstobene durch das verbindende Tattoo immer präsent ist, Trost und Halt geben kann. Der Prozess des Tätowierens wird dabei oft als essentiell in der Trauerarbeit empfunden.

Die TrauerHaut-Wanderausstellung wurde bereits in Oldenburg und Meppen gezeigt. Anja Lindig ist aber auch offen für weitere  – vor allem öffentliche – Orte, wie Cafés oder Kneipen, aber auch Einrichtungen, die direkt etwas mit Tattoos oder Trauer zu tun haben.

Trauerhaut

Outtakes

In den Outtakes hören wir Gedanken zu dem Wort toll, wie sich der Sinn im Laufe der Zeit gewandelt hat. Toll / verrückt = normal / nicht normal.  Darüber lässt sich viel diskutieren.  Zum Nachdenken angeregt hat mich auch der Ausspruch von Allys Neffen, als er gefragt wurde, warum die Dinosaurier alle tot seien. Die Antwort in der kindlichen Logik lautet: Die waren alle vor uns dran.

Es ist zudem bemerkenswert, welche Gedanken den Sprechern während eines Interviews durch den Kopf gehen, ob man auch normal atme, oder wie sich die Stimme wohl anhören möge.

Herzlichen Dank für die schöne Sendung. Das Zuhören lohnt sich immer wieder .

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Ganymed Swamp – “The Beauty & The Beast”

#2 Eisbrecher – “Verrückt”

#3 Agnes Obel – “Riverside”

#4 Kevin Rudolf – “In the City”

#5 Jane Jensen – “Luv Song”

#6 Keaton Simons – “When I Go”

#7 Heather Nova – “Believe in Angels”

#8 RuPaul – “The Realness”

#9 Limp Bizkit: “Take A Look Around”

 

 

#7 Marthe Hensmann vom Oldenburger Computer-Museum e.V.

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #7 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Die Wahl-Oldenburgerin Marthe Hensmann war für euch bei uns im Studio zu Gast. Sie ist bei thiemo eddiks computergrafik zur Mediengestalterin mit Spezialisierung 3D ausgebildet worden. Dort gestaltet sie fotorealistische Darstellungen von Objekten die nicht fotografierbar sind, weil sie noch nicht existieren. Dies dient der Präsentation von Gebäuden, der Erstellung von Bauschildern etc.

Wir haben einiges über den relativ neuen Berufs des Mediengestalters erfahren und haben einen kleinen Einblick in die Arbeit bekommen. Marthe berichtet uns, wie sie überhaupt zu ihrem Beruf gekommen ist, und, dass sie sich im Grunde von Kind an schon mit der virtuellen 3D-Welt beschäftigt hat. Sie genießt die Freiheit, eigene Ideen umzusetzen. Ehrenamtlich arbeitet sie im Oldenburger Computer-Museum e.V. (kurz OCM). Dafür nutzt sie ihre kreativen Fähigkeiten, um den Programm-Flyer zu gestalten.

Im Gepäck für euch hat sie Anekdoten aus dem Hands-on Heimcomputermuseum OCM und wir durften mit ihr hinter die Kulissen dieser Kult-Location mit medienpädagogischem Zweck im Herzen Oldenburgs blicken. Ein Besuch lohnt sich! Es gibt nicht nur vieles zu entdecken, sondern darf die Computer ausprobieren und in die 70er Jahre eintauchen. Besucher ab 30 Jahren schwelgen in Erinnerungen, wenn sie mit einem Commodore, Atari oder Schneider spielen dürfen. Für Kinder hingegen ist es spannend zu sehen, wie sich die Technik entwickelt hat, dass es auch eine Zeit ohne Computermaus gab und alles per Tastenbefehlen bedient wurde.

Mitbringsel des Monats

Man kann im OCM (Oldenburger Computer-Museum e.V.) an Kulturveranstaltungen wie Impro-Theater, Lesungen und Spieleabenden teilnehmen. Außerdem gibt es dort noch zwei Wohnzimmer, die im Stil der 70er Jahre eingerichtet sind.

Und noch etwas: Es gibt ein Ersatzteillager und das Museum freut sich über Spenden in Form alter Geräte.

 

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Outtakes

Die Outtakes sind diesmal wieder interessant. Größtenteils geht es darin um den Liedtext von Nina Hagens Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael. Den Farbfilm als Sinnbild für die Zeit zu sehen, das ist mir neu, aber ein interessanter Gedanke. Ich muss mir das Lied unter dem Aspekt unbedingt nochmal anhören. Die kleine, wenn auch leise, Gesangseinlage von Marthe finde ich auch sehr schön. Ohne die Outtakes hätten wir auch nie erfahren, wo Marthe und Ally sich zum ersten Mal getroffen haben.

Die Outtakes zeigen mir auch immer wieder, dass zu einer Radiosendung auch eine Vorbereitungszeit gehört. Es ist nicht nur das eine Interview, das über den Sender geht. Da steckt viel Arbeit hinter. Mir hat die Sendung sehr gut gefallen und ich bin neugierig auf das OCM geworden.

XOXO –wortrose-

 

 

Playlist

#1 Reptile Expression – “Schizophrenic Love Song”

#2 The Subways – “Rock & Roll Queen”

#3 Nina Hagen – “Du hast den Farbfilm vergessen”

#4 Katie Melua & Eva Cassidy – “What a Wonderful World”

#5 SirConnorAnderson – “Roll a D6”

#6 Marsimoto – “Blaue Lagune”

#7 Helium Vola – “Selig”

#8 Kristin Hersh feat. Michael Stipe – “Your Ghost”

#9 Juliette & The Licks – “Got Love to Kill”

#10 Darling Violetta – “Angel Theme Song”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ally & Allies All Stars 2017

Dies sind unsere Gäste aus 2017:

Cid McKinley & Max Li von Reptile Expression, Michelle & Tabea von IKindaLikeMusic, Kevin Knoche von kkx photo, Gasher G.14 von Clash Clash Bang Bang, Eva, Joshi & Ralph von papergrass & Lennart Wähnke von GegenkursMedia.

Vielen Dank, dass ihr eure Stories und Ideen mit uns teilt und uns mit eurer Kunst inspiriert!

Collage Ally & Allies

Collage von der wunderbaren Stefanie van Wasen: Kampftulpe

Foto Cid McKinley & Max Li, Michelle & Tabea, Gasher G.14 von Oeins

Foto Kevin Knoche von Nepomuk

Foto papergrass von kkx photo

Foto Lennart Wähnke von Stella Franklin

#6 Lennart Wähnke von GegenkursMedia

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #6 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Der Wahl-Oldenburger Lennart Wähnke aka Lenny war für uns im Radiosender zu Gast. Er ist als Musiker selbstständig und außerdem ist er Gründer der Medienagentur GegenkursMedia, die seit Mitte 2017 existiert. Im Gepäck für euch hat Lenny sein selbstproduziertes und eigenkomponiertes Blues-Album mit dem Titel „Stained Heart“, über dessen Entstehung er uns berichtet.

Lenny ist sehr vielseitig. Das sehen wir an dem breiten Angebot von Leistungen, die er anbietet und die man bei ihm buchen kann. Er produziert Musicals und Film-Soundtracks, ist Studiomusiker, Hörbuchsprecher und Musiker für viele Gelegenheiten. Mit 18 Jahren fing er an, Events zu organisieren. Mittlerweile helfen ihm ab und zu freie Mitarbeiter. Zudem betätigt er sich noch als Basslehrer und Produzent. Er ist also rundum ein kreativer Künstler und immer bestrebt durch kreative Arbeit selbst auch dazuzulernen.

Mitbringsel des Monats

Lenny hat im Interview einiges über seine Firma GegenkursMedia erzählt. Mit der Gründung hat er sich einen Traum erfüllt, denn er hilft Künstlern, die neue Impulse, einen freien Rücken und Expertise benötigen, um bekannter zu werden.

Schaut doch mal bei ihm vorbei:

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Outtakes

Habe ich euch schon gesagt, dass ich die Outtakes immer wieder köstlich finde? So können wir miterleben, wie an der Sendung gearbeitet wird und worauf immer wieder zu achten ist. Außerdem sind die Gespräche oft etwas privater.  Ohne diese Outtakes hätten wir nie erfahren, dass für Lenny das beste am Backfisch die Panade ist. Und dann war da noch die mysteriöse Stimme im Hintergrund… wer das wohl war?

Wir hoffen, dass wir euch informieren und inspirieren konnten. Lasst die Sendung auf euch wirken und genießt unsere schöne Playlist!

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Marble Dice: „Right Now“

#2 Alyzee: „One Wish“

#3 Lennart Wähnke: „Colourlands“

#4 The Who: „My Generation“

#5 Portishead: „Scorn“ (Additional Cut von „Glory Box“)

#6 Billy Idol feat. Miley Cyrus: „Rebel Yell“

#7 Tori Amos: „Baker, Baker“

#8 Ani DiFranco: „Two Little Girls“

#9 Linkin Park: „Rolling in the Deep“ (Adele Cover)

 

#5 Eva, Joshi & Ralph von papergrass

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #5  von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Die Band papergrass aus Hude, vertreten durch Eva Hammerschmidt, Ralph Coquette und Joshi Rasch, war für uns im Studio zu Gast. Florian Altevogt, das vierte Bandmitglied war leider verhindert, hat aber mitgefiebert und sei an dieser Stelle herzlichst gegrüßt. Seit 2009 macht papergrass gemeinsam Musik und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Album, das den Titel Eternity tragen wird. (Mittlerweile ist das Album erschienen!) Sie texten, komponieren und arrangieren ihre Stücke stets gemeinsam. Was aus dieser Zusammenarbeit entsteht, sind Musikstücke in denen Rock gemischt mit Psychedelic, Klassik und Pop zusammen Spacerock ergeben. Dadurch, dass jeder Künstler seine eigene Art hat, lassen sich die Songs nicht alle in eine Schublade stecken.

Im Gepäck für euch haben sie ihre Workshop-Initiative Stark durch Musik, in der sie in Kooperation mit dem Verein Helfen ohne Grenzen Münsterland e.V. daran arbeiten, über das Setzen kreativer Impulse und den Umgang mit Musik, Wege aus der Depression zu finden.

Ganz lieben Dank für das schöne Gruppenfoto geht an Kevin Knoche von kkx photo.

Mitbringsel des Monats

Es lohnt sich, das Projekt Stark durch Musik genauer zu studieren. Kurz gefasst: Musik wird als Mittel zur Therapie genutzt, weil durch sie Emotionen ausgedrückt werden. Das tut der Seele gut, bringt sie in positive Schwingungen und gibt Stärke. Gerade im wichtigen Bereich der Jugendarbeit leistet papergrass einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag und zeigt einmal mehr die enge Verknüpfung zwischen Kunst und psychischem Wohlbefinden.

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Outtakes

Diese Outtakes sind auch wieder eine schöne Ergänzung zum Interview, denn wir erleben, dass hin und wieder nach den richtigen Begriffen gesucht werden muss. Außerdem wird gerade hier die schöne fröhliche Atmosphäre deutlich. Auch der kleine Überraschungsgast Felix kommt zu Wort.

Wir hoffen, dass wir euch informieren und inspirieren konnten. Lasst die Sendung auf euch wirken und genießt unsere schöne Playlist!

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Reptile Expression: „Ich weiß, es geht nicht“

#2 The Heavy: „Can’t Play Dead“

#3 papergrass: „By the Light“

#4 Jennifer Rostock: „Mein Mikrofon“ (Acoustic)

#5 Luisa Robbin: „Pink Chewing Gum“

#6 The Who: „Baba O’Riley“

#7 Live: „Lightning Crashes“

#8 LP: „Muddy Waters“

#9 Lettery to Cleo: „Dangerous Type“

 

#4 Cid McKinley & Max Li von Reptile Expression

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #4 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Cid McKinley und Max Li, zwei Singer/Songwriter, waren für euch im Studio zu Gast. Die zwei Künstler treten solo auf, präsentieren sich aber auch gemeinsam als Teil des Künstler-Kollektivs Reptile Expression auf Oldenburgs Bühnen. Sie erzählen uns vom Unterschied alleine auf der Bühne zu stehen, im Gegensatz zur Erfahrung und den Möglichkeiten mit einer Band zu musizieren. Beides hat seine Vor- und Nachteile und keine der beiden Erfahrungen möchten sie missen. Außerdem diskutieren sie musikalische Genres, Songwriting, haben uns Lieder ihrer Vorbilder mitgebracht und erzählen, wie diese sie in ihrem musikalischen Schaffen beeinflusst haben.

Mitbringsel des Monats

Cid McKinley und Max Li haben uns je eine Kompositionen aus eigener Feder mitgebracht, die sie uns live präsentieren. Wir können uns auf Anekdoten aus dem Songwriting-Prozess freuen und uns davon inspirieren lassen. Die Songwriter lassen uns am Entstehungsprozess ihrer Lieder teilhaben und erzählen, wie sie eigentlich so einen Song zusammenbauen. Da ist so mancher Tipp für uns dabei!

Max Li vergleicht die Inhalte seiner Lieder mit einem Notizzettel, durch dessen Hilfe erlebte Situationen wieder hervorgeholt werden können. Er schreibt gerne melancholische Texte, die stark von seinem Philosophiestudium beeinflusst seien. Cid versucht alltäglichen Situationen einen humorvollen Twist zu geben. Beide verarbeiten Gefühle beim Songwriting, die, wie wir erfahren, nicht immer unbedingt die eigenen sein müssen.

Das Mitbringsel vom Max Li heißt L(i)ebensgeschichte und ist in einem Singer/Songwriter-Workshop entstanden. Es hat einen autobiographischen Charakter und ist eigentlich ein Song, der im größeren Ensemble auf die Bühne gebracht worden ist. Für uns jedoch hat Max Li eine exklusive akustische Live-Version im Gepäck.

Das Mitbringsel von Cid McKinley heißt Stark Sein und sie wollte im Interview nicht verraten, worum es darin geht, weil sie dem Zuhörer die Pointe nicht vorwegnehmen möchte. Deshalb laden wir euch ein, diesen Song selbst auf euch wirken zu lassen. Hier findet ihr die Version, die im Botanischen Garten von Reptile Expression live präsentiert worden ist.

Outtakes

Immer wieder freue ich mich über die Outtakes. Wir erfahren noch einiges mehr über Themen, die nicht in der Sendung vorkommen und wir können hören, wie normal und natürlich die Künstler doch sind. Wofür steht beispielsweise das Li in Max Li? Was passiert, wenn die Gäste plötzlich der Moderatorin Fragen stellen? Gefühlt war ich beim Zuhören mit dabei und habe herzhaft lachen dürfen.

Wir hoffen, dass wir euch informieren und inspirieren konnten. Lasst die Sendung auf euch wirken und entspannt euch mit unserer schönen Playlist zur Sendung!

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Gasher G.14: „Mr. TV“

#2 Phil Phillips: „Sea of Love“

#3 Die Ärzte: „Nichts in der Welt“

#4 Max Li: „L(i)ebensgeschichte“

#5 Cid McKinley: „Stark Sein“

#6 The Offspring: „The Meaning of Life

#7 Massive Attack: „Karmacoma“

#8 Sarah Pound: „Swing on your Swing“

#9 The Prodigy: „Breathe“

#10 Regina Spektor: „You’ve Got Time“

 

#3 Kevin Knoche von kkx photo

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #3 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Kevin Knoche, ein Wahl-Oldenburger,  ist als Gast im Studio bei Ally & Allies gewesen. Er ist seit 2016 selbständiger Fotograf für Landschafts-, Werbe- und Portrait-Fotografie. Wir erfahren einiges über seine Arbeit und wie er sich mit dem Motiv beschäftigt, um es genau ins rechte Licht zu bringen. Auf seiner Homepage kkx photo könnt ihr einen Überblick über seine Arbeit bekommen. Ein ganz besonderes  Foto, das für ihn ein Wendepunkt in seiner beruflichen Entwicklung darstellt hat er uns mitgebracht

Mitbringsel des Monats

Nachdem Kevin 2016 einem Aufruf zum Motto: „Unser Oldenburg in den Bundestag bringen“ gefolgt ist, beginnt sein beruflicher Werdegang als Fotograf. Dieses Mitbringsel des Monats, welches die Oldenburger Huntebrücke zeigt, hat den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen und hängt nun preisgekrönt im Deutschen Bundestag.

Unter diesem Link seht ihr das Motiv. Je länger wir es anschauen, desto spannender entfaltet sich das Motiv. Wir sehen immer mehr in die Tiefe des Bildes hinein, bis wir dann bei den Stufen, die nach unten führen, ankommen. Jedes Teilstück des Fotos ist interessant für sich, aber die Gesamtkomposition ist kraftvoll. Der Bildaufbau spielt mit Symmetrie, Kontrast und farblichen Elementen. Lasst es auf euch einwirken, denn dann werdet ihr immer mehr darauf entdecken. Es ist erstaunlich, dass Kevin dieses schon während des Fotografierens gesehen hat.

Wenn ich bedenke, dass Kevin an dem Tag  „nur“ unterwegs gewesen ist, um einen Sonnenuntergang zu fotografieren… Ich bin ganz fasziniert davon, was dann am Ende dabei rausgekommen ist. Ob er auch ein Bild von dem Sonnenuntergang gemacht hat? Das hat er uns nicht verraten!

Outtakes

Ich mag den Blick hinter die Kulissen, zu hören, wie natürlich ein Gespräch geführt worden ist und außerdem erfahren wir noch einiges mehr über alles, was in der Sendezeit keinen Platz gehabt hat. Es wäre schade, wenn dies gar nicht an die Öffentlichkeit gekommen wäre, denn es geht um optische „Makel“, die eigentlich keine sind, denn sie machen eine Person doch erst zu diesem ganz besonderen Unikat.

Kevin hat uns mit seiner Story gezeigt, dass es sich lohnt, die eigenen Talente zu leben. Es wird deutlich, dass er für seine Gabe brennt und sich immer weiter unermüdlich durch Fachliteratur weiterbildet, denn wie heißt es so schön? Wenn man seinen Beruf liebt, dann fühlt sich kein Tag mehr so an, als würde man zur Arbeit gehen. Bestimmt ist Kevin noch für manche Überraschung in puncto Fotos zu haben.

Wir hoffen, dass wir euch informieren und inspirieren konnten. Lasst die Sendung auf euch wirken und entspannt euch mit unserer schönen Playlist zur Sendung!

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Reptile Expression: „How is Business?“

#2 Counting Crows: „Mr. Jones“

#3 Lissie: „Bully“

#4 Tito & Tarantula: „After Dark“

#5 The Roots feat. John Legend: „The Fire“

#6 K’s Choice: „Virgin State of Mind“

#7 Madonna: „Bad Girl“

#8 Amelia Curran: „The Mistress“

#9 Within Temptation: „Faster“

#10 Jennel Garcia: „Paris“ (Grace Potter and the Nocturnals Cover)

 

#2 Michelle & Tabea von I Kinda Like Music

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #2 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Zwei der vier Autorinnen des Blogs I Kinda Like Music waren bei uns zu Gast im Studio. Bereits seit März 2015 rezensieren die musikinteressierten Bloggerinnen EPs, Konzerte und Festivals, führen Interviews mit Musikern und vieles mehr. Michelle ist außerdem die Haus- und Hoffotografin bei dem Oldenburger Kreativ-Kollektiv Reptile Expression. Im Gepäck für euch haben Tabea und Michelle eine Anekdote aus ihrem Blogger-Leben mitgebracht, auf die ihr euch jetzt schon freuen könnt.

Mitbringsel des Monats

Michelle und Tabea stellen uns ihren Blog vor, in dem sie mit viel Herz und Engagement Musikfans aller Genre mit den neusten News aus der Musikwelt versorgen. Da ist für jeden was dabei! In der Vergangenheit haben sie auch schon drei Mal über unsere Künstler von Reptile Expression berichtet (über unsere Anthology No. 1 und über Reptiles Live In Concert und über unsere Erfolge beim Deutschen Rock und Pop Preis). Um von den Bloggerinnen wahrgenommen zu werden, muss man nicht bekannt sein, sondern ihnen gefallen! Das macht ihren Blog auch so ehrlich, denn sie berichten nur über Bands und musikalische Ereignisse, die sie auch überzeugen. In der Sendung berichten sie von ihren Erfahrungen bei Interviews, davon, wie es hinter den Kulissen Backstage so zugeht, wie man sein Fan-sein überwindet, um ein professionelles Interview zu führen und welche Ziele sie mit ihrem Projekt verbinden. Als Anekdote stellen sie ihr erstes Interview vor, das sie in englischer Sprache geführt haben. Das war nämlich mit der irischen Band The Riptide Movement, das ihr hier lesen könnt: Blog-Artikel. Ohne den Blog I Kinda Like Music wäre mir so mancher Ohrenschmaus vielleicht entgangen. Reinhören lohnt sich!

Outtakes

Beim Hören dieser Outtakes wünscht sich bestimmt der Eine oder Andere, auch dabeigewesen zu sein. Michelle und Tabea waren eine recht muntere Gesellschaft und ich musste beim Zuhören einfach immer wieder mitlachen. An der lustigen Art sehen wir, dass die drei authentisch sind.

Nun wissen wir, wie man so einen Blog führt. Wir hoffen, dass euch die Sendung gefallen hat und I Kinda Like Musik neue Fans bekommen hat. Es bleibt bestimmt spannend.

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Cid McKinley: „Bis Dahin“

#2 Florence + The Machine: „Seven Devils“

#3 The Riptide Movement: „Changeling“

#4 Rocky Votolato: „Fool’s Gold“

#5 coldrain: „Gone“

#6 Kylie Minogue: „Confide in Me“

#7 In this Moment: „Blood“ (Acoustic)

#8 The Cardigans: „My Favourite Game“

#9 Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi: „Der Anfang ist nah“

 

 

#1 Gasher G.14 von Clash Clash Bang Bang

Hallo und herzlich Willkommen zum Blog-Artikel #1 von Ally & Allies, dem Blog zur Radiosendung über Kunst und Künstler in und um Oldenburg, die auf dem Oldenburger Lokalsender oldenburg eins ausgestrahlt wird. Ich bin -wortrose-, die Bloggerin des Kreativ-Kollektivs Reptile Expression und ich freue mich, euch heute einen Rückblick zur Sendung geben zu können.

Künstler im Portrait

Gasher G.14 war bei uns zu Gast im Studio. Er hat das Intro für Ally & Allies komponiert, das Logo für uns kreiert und er geleitet euch als Gastmoderator mit einem kurzen Künstlerüberblick in jede Sendung.

Gasher G.14 & Ally sind schon länger gemeinsam kreativ aktiv, denn er hat auch für ihre vorherige Radiosendung Radio Reptile Expression das Intro aufgenommen und sie haben eine gemeinsame Band namens Ganymed Swamp. Aber für diese Sendung ist er nicht deshalb hier und auch nicht, um euch Die Kopfkracher näherzubringen, das ist nämlich die Band von ihm und seinem Bruder Fredanko, und auch nicht wegen seiner diversen Solo-Projekte. Nein, heute präsentiert er euch Clash Clash Bang Bang, die Band von den vier sympathischen Außerirdischen. Clash Clash Bang Bang gibt es bereits seit 2014 und ihr Genre ist eine Mischung aus intergalaktischer Popmusik, Elektro-Clash und Prog Pop.

Mitbringsel des Monats

Achtung! Ohrwurm-Alarm! Android Lover, so heißt der Song zum ersten professionell gedrehten Musikvideo dieser begabten Band Clash Clash Bang Bang. Als ich mir zur Recherche diesen Song angehört und das Video dazu angeschaut habe, war ich sofort begeistert und konnte den Beat nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Ich habe diesen Song mittlerweile wahrscheinlich schon häufiger gesummt als die Band selbst, weil ich tagelang mit der Melodie im Kopf aufgewacht bin. Android Lover macht einfach gute Laune (auch wenn es inhaltlich um die verlorene Liebe zu einem Androiden geht, weil der halt den Makel hat, nicht zurücklieben zu können. Ja, die Tragödie darin ist mir nicht entgangen!).

Beim Video selbst dringt nicht nur das musikalische Talent, sondern auch die Hingabe der Künstler durch. Gasher G.14 erzählt uns im Interview vom Videodreh, wie man sowas organisiert und durchführt, woran gedacht werden muss und mit welchen Tricks und Kniffen die einzelnen Effekte hergestellt werden. Außerdem erfahren wir, dass die Musikrichtung Intergalactic Pop heißt. Wusstest du vorher, was das ist? Ich kannte es noch nicht. Es lohnt sich also mal reinzuhören. Aber aufgepasst! Diese vier Außerirdischen entführen euch in unbekannte Welten und da wollt ihr definitiv nicht mehr weg.

Outtakes

Outtakes sind für mich immer das Sahnehäubchen auf die Radiosendung und bei diesen hier kann jeder hören, in welch lockerer Atmosphäre die Sendung entstanden ist. Gasher ist ein sehr angenehmer Gast und kommt hoffentlich nochmal in unsere Sendung, denn genug spannende Projekte hat der Tausendsassa vorzuweisen.

Wir hoffen, dass wir euch mit der Präsentation des Multitalents Gasher G.14 über Videodrehs informieren und inspirieren konnten! Meldet euch gerne, wenn ihr mehr wissen wollt und genießt die Playliste zur Sendung.

XOXO -wortrose-

Playlist

#1 Ganymed Swamp: „The Beauty & The Beast“

#2 Jace Everett: „Bad Things“

#3 Clash Clash Bang Bang: „Android Lover“

#4 Sisters of Mercy: „Temple of Love“

#5 Fiva: „Das Beste ist noch nicht vorbei“

#6 Shampoo: „Trouble“

#7 Seven Mary Three: „Shelf Life“

#8 Kosheen: „Hide U“

#9 Oomph!: „Der Strom“